Im Winter kostet es ein wenig mehr Überwindung, zum Joggen nach draußen zu gehen, vor allem für Einsteiger. Es ist verlockend, einfach in eine warme Decke gehüllt zu Hause zu bleiben

Um Ihnen dabei zu helfen, Ihren inneren Schweinehund zu überwinden und mitten im Winter joggen zu gehen, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die uns der Profitrainer Pedro Esteso empfohlen hat.

Tipps fürs Joggen im Winter

  1. Verabreden Sie sich mit jemandem.

Mit anderen zu laufen, hilft, Sie zu motivieren. Wenn Sie sich mit jemandem verabredet haben, haben Sie keine Ausrede, Zuhause zu bleiben.

  1. Die richtige Sportkleidung ist der beste Verbündete

Wenn es draußen richtig kalt ist, ist es besonders wichtig, Füße, Hände und den Kopf warm zu halten. Wolle ist dafür allerdings nicht das Richtige.

  1. Addieren Sie 10 Grad auf die Temperatur, die das Thermometer anzeigt

Wenn Sie laufen, steigt Ihre Körpertemperatur um rund 10-12 Grad, das sollten Sie bei Ihrer Kleidung berücksichtigen.

  1. Schichten und mehr Schichten

Esteso weist darauf hin, dass es besser ist, mehrere Schichten zu tragen statt dicker Kleidung, die einen noch mehr schwitzen lässt. Kleidungsstücke aus technischen Stoffen transportieren den Schweiß nach außen, Reißverschlüsse an Ärmeln und Kragen sorgen für eine bessere Belüftung.

  1. Die unterste Schicht sollte ein technisch-thermisches Shirt sein

Dieser Punkt ist bei der Überlegung, welche Sportkleidung sich zum Joggen eignet, besonders wichtig. Thermische bzw. wärmeregulierende Kleidung hilft, die Körperwärme zu halten. Die Stoffe sollten allerdings dünn sein.

  1. Reflektierende Kleidung

Manche Jogger laufen lieber tagsüber, andere eher abends nach der Arbeit. Wer nach Einbruch der Dunkelheit läuft, braucht reflektierende Kleidung, damit man ihn sieht. Trotzdem sollten Sie darauf achten, wo Sie trainieren: Suchen Sie beleuchtete Zonen aus und achten Sie vor allem auf Autos.

  1. Aufwärmen

Das Aufwärmen im Winter kann auf vielerlei Weise erfolgen, allerdings müssen Sie gründlicher sein als im Sommer. Nehmen Sie sich genügend Zeit dafür und wärmen Sie Ihre Muskeln durch langsames Laufen auf.

  1. Passen Sie auf die kalte Luft auf

Atmen Sie immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Im Winter ist die Luft viel kälter und kann zu Gesundheitsschäden führen.

  1. Wechseln Sie nach dem Training Ihre Kleidung

Dehnen Sie sich nach dem Training, trocknen Sie sich ab und wechseln Sie so schnell wie möglich Ihre Kleidung. Und denken Sie daran, dass Ihre Körpertemperatur bei jedem Stopp rasch fällt.

  1. Bleiben Sie hydriert

Ausreichende Hydrierung ist beim Training besonders wichtig. Im Winter merken Sie es nicht so schnell, dass Sie Flüssigkeit verlieren. Aber auch, wenn Sie keinen Durst spüren – nehmen Sie vor, während und nach dem Training öfter einen kleinen Schluck und trinken Sie danach etwas Warmes.

Und vergessen Sie nicht, bei jedem Training das richtige Schuhwerk zu tragen. Schieben Sie es nicht länger auf! Runter vom Sofa, rein in die Laufschuhe mit den Biontech-Einlegesohlen und raus in die Kälte. Machen Sie das ungemütliche Wetter nicht zu einer weiteren Ausrede!
Bei Wärme